Eventbericht: 1. Warhammer 40.000 Apokalypse Schlacht in der 8. Edition

17
Mrz
2018

Am 10. Februar 2018 war es soweit, als in einer gewaltigen Schlacht die größten Kriegsmaschinen des 41. Jahrtausends auf einander prallten. Es galt Xenos gegen Imperium und nicht weniger als 25 Knights, imperiale Superpanzer, Xenos-Titanen und Chaos Kriegsmaschinen standen sich inmitten Ihrer Armeen gegenüber. Mit etwa 25.000 gespielten Punkten pro Seite mit Sicherheit eines der bislang größten 40k-Events der Vereinsgeschichte. Es spielten Admech, Orks, Dämonen, Tyraniden, Grey Knights, Space Marines und Imperiale Armee mit und gegeneinander, mit nicht endend wollendem Nachschub und zwei Atempausen, um die hungrigen Mägen zu füllen, war das Schlachtfeld unglaubliche drei Spielfeldlängen groß.

Die gewaltige Schlacht dauerte den gesamten Tag an, während Knights in Sekunden zerschossen, ganze Trupps im Feuerhagel ausgelöscht und zum Ende hin gewaltige Klauen und Kettenschwerter ohne Gnade im Nahkampf auf einander schlugen. Erst gegen Abend mussten sich die Xenos und Dämonen den imperialen Gegnern geschlagen geben. Die Intensität der Schlacht war jedem Spieler ins Gesicht geschrieben. Es ein besonderes Erlebnis die größten Einheiten der eigenen Armee neben der freien Auswahl an Einheiten ohne Limit ins Feld zu führen.

— Sergeant O’Neil schoss sein Lasergewehr dreimal in die Menge der Häretiker des dunklen Admech, nur um kurz darauf zu sehen, wie sein Erfolg von einem imperialen Knight quasi zu Nichte gemacht wurde, als eine Salve aus dessen Gatling Cannon den gesamten Trupp auf einmal auslöschte. ‚Verdammte Adlige, etwas mehr Koordination im Chaos dieser planetaren Invasion könnte diesen arroganten Schnöseln nicht schaden…‘ O’Neil überprüfte die Energieladung seines Gewehrs. Er hatte aufgehört die Stunden zu zählen, in denen er in die unendlichen Xenosmengen schoss, in der Hoffung, dass der Strom an grotesken Leibern aufhörte. Die abtrünnigen Admech hatten eine geradezu verrückte Masse an Xenos und Chaosanhängern versammelt, deren Intension an der Seite der Häretiker zu kämpfen den Verstand des Sergeants bei weitem überstieg. Fast beiläufig rammte er sein Messer in den noch zuckenden Körper eines Orks. Nicht einmal die Grünhäute schreckten zurück, inmitten all der feindlichen Fraktionen gegen die imperiale Streitmacht zu ziehen. Er sprang einen Schritt zur Seite, als die glühende Hülse einer verschossenen Gatling Ladung neben ihm auf den Boden prallte. ‚Verdammte Adlige…‘ Er hielt sich näher an dem gewaltigem Baneblade, schließlich lief er hier nicht Gefahr von lehren Patronenhülsen erschlagen zu werden. Sein Trommelfell explodierte beinahe, als das Kampfgeschütz des Baneblade einen gewaltigen Chaostitanen sprengte. Ein Trümmerstück riss eine blutige Furche in sein Gesicht und ließ ihn seine Hand zum Schutz heben. Neben ihm stand ein wahrhaftiger Adeptus Astartes dessen Kopf nicht von einem Helm geschützt war, dennoch rührte dieser keine Miene, als auch sein Gesicht von Trümmerstücken getroffen wurde. O’Neil machte der Anblick Mut und er gab eine weitere Salve Laserschüsse in eine Herde kleiner, grüner Dämonen, die frohlockend kichernd auf ihn zu taumelten. Mit einem Schmatzen platzten die Ausgeburten der Hölle und hinterließen übelriechenden, gelben Dampf. Über ihm bellte der Kommandeur des Baneblade einen unverständlichen Befehl und das Geschütz drehte sich zu ihm abgewandten Seite. Seargant O’Neil lunzte an der riesigen Kette an der linken Seite der fahrenden Festung vorbei nach rechts, um das Ziel des Panzers zu sehen. Eine gewaltige Kreatur der Tyraniden schien, wenn auch hunderte Schritt weit weg, direkt in seine Augen zu schauen, als ein grausames Kreischen die Luft erzittern ließ. Salve um Salve wurde der Baneblade vom Bioplasma des Hierophanten eingehüllt und knirschte unter der energetischen Last. O’Neil atmete erleichtert auf, als er feststellte des der Plaststahl des Panzers wohl standhielt. Plötzlich sprang ein Besatzungsmitglied des Panzers vor ihm auf den Boden, sah ihn kurz panisch an und rannte dann sinnlos in Richtung des Feindes. Ein immer lauter werdendes Sirren war das letzte, was der Sergeant vernahm, bevor der Kernreaktor des Baneblade unter der Last des Bioplasma überlud und in einer gewaltigen Explosion das Denken O’Neils auslöschte… —

Ein Beitrag von: Chris „Fuzzwyr“ Fladda

Danke an Sven für die schönen Fotos!

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Spamschutz: Beweis uns, dass Du ein Mensch bist.. *